| Bei jeder Feuerwehr gibt es verschiedene Arten von Schutzanzügen. Alle Anzüge unterliegen der "Deutschen- Industrie- Norm" (DIN) und der Europanorm (EN). Heutzutage wird im Brandschutz überwiegend die Kleidung aus Nomex hergestellt. Der normale Dienstanzug besteht aus Kammgarn (Hose) und 100% Baumwolle (Oberbekleidung). Jeder Feuerwehrmann(SB) erhält eine persönliche Schutzausrüstung, wobei aber noch eine zusätzliche Schutzausrüstung auf den jeweiligen Fahrzeugen verlastet ist. Für jeden Notfall gibt es weitere zusätzliche Schutzaurüstung. Bei der Feuerwehr Mönchengladbach werden für Chemieschutz, Strahlenschutz und zur Wasserrettung Schutzanzüge zusätzlich vorgehalten. Einsatzausrüstung Brandschutz  Gewöhnlich sieht man bei Einsätzen der Feuerwehr das Personal in seiner persönlichen Schutzausrüstung für den Brandschutz. Diese besteht aus einer Feuerwehr-Überjacke, einer Feuerwehr-Überhose, Einsatzstiefel, Handschuhe und einem Helm mit einem Nackenschutz. Überjacke und Überhose sind mit Reflexstreifen ausgestattet um auch bei Dunkelheit in Verkehrsräumen größere Sicherheit zu gewähren. Bei Einsätzen bei denen Atemgifte zu erwarten sind, besteht die Ausrüstung zusätzlich aus einer Atemschutzmaske und einem Atemschutzgerät. Weiterhin befindet sich am Atemschutzgerät ein "Tot-Mann-Warner", der sobald sich die Einsatzkraft in einer Zwangslage befindet einen lauten durchdringenden Ton abgibt. Die Einsatzkräfte sind weiterhin mit einem Funkgerät ausgestattet und stehen in ständiger Verbindung zur Einsatzleitung. Einsatzausrüstung Chemie Ein Chemikalienschutzanzug ist ein Anzug, der den Atemschutzgeräteträger bei direktem Kontakt mit Gefahrstoffen für begrenzte Zeitdauer schützt. Insbesondere bei Einsätzen mit ätzenden und giftigen Chemikalien schützt dieser luftdichte, säure- und laugenbeständige Anzug die Einsatzkraft. Das Atemschutzgerät wird unter dem Anzug getragen, die Einsatzkraft hält mittels Funkgerät Kontakt nach aussen. Einsatzausrüstung Strahlenschutz Für Strahlenschutzeinsätze bei denen mit einer Kontamination mit radioaktiven Stäuben oder mit geschlossenen Strahlern zu rechnen ist halten wir ebenfalls die entsprechende Schutzkleidung vor. Hierbei handelt es sich um einen Schutzanzug aus Baumwolle über den ein Atemschutzgerät getragen wird. Zusätzlich schützt sich die Einsatzkraft mit Gummihandschuhen und Gummistiefeln. Einsatzausrüstung Wasserrettung Für Einsätze zur Rettung von Personen und Tieren aus Gewässern halten wir spezielle Kälteschutzanzüge vor. Diese Anzüge halten bei 0 Grad kaltem Wasser die Körpertemperatur der Einsatzkraft mindestens 7 Stunden. Zusätzlich ist der Helfer mit einem 100 Meter-Seil gesichert und führt eine durch Druckpatronen aufblasbare Rettungsmatratze mit. Hiermit kann er den zu Rettenden sicher an Land bringen. Einsatzausrüstung Hitzeschutz Bei besonderen Lagen kann es von Vorteil sein besondere Hitzeschutzkleidung zu tragen. Hierbei handelt es sich um einen Hitzeschutzanzug der einen kurzen Flammendurchtritt möglich macht und hohen Temperaturen standhält. Dieser Anzug ist jedoch nicht geeignet um in Gebäuden zu arbeiten. Dieser soll vielmehr das Herannahen an große Hitzequellen, wie z.B. bei Flüssigkeitsbränden ermöglichen. Einsatzkleidung SEG-Gefahrgut  Da in einem Chemikalienschutzanzug die normale Einsatzkleidung getragen wird, greift die SEG-Gefahrgut auf spezielle Einsatzoveralls zurück. Diese Overalls machen neben gelben Schulterkollern für die Brandschutzjacken die Einsatzkraft der SEG an der Einsatzstelle erkennbar. Einsatzkleidung SEG-Höhenrettung Die Einsatzkleidung der SEG-Höhenrettung besteht aus einem teilbaren Einsatzoverall in roter Signalfarbe. Bei warmer Witterung kann die Jacke von der Hose getrennt werden. Weiter befinden sich an der Einsatzkleidung diverse Taschen für Karabiner, Schnüre und Funkgerät. |